DER BUTLER
Ein toller Film, mit viel Liebe zum Detail. Ich habe diesen Film erst jetzt gesehen, da ich anderen Filmen den Vorrang gab. Ich hörte mir an wie viele den Butler nicht mochten und ich war mir der ergreifenden Story bewusst. Die Geschichte wird in zwei Stunden zwar im Schnelldurchlauf erzählt, aber wir kennen ja auch soweit die Ereignisse. Wenn man sich mit der Geschichte befasst, vergisst man schnell, dass es um Individuen geht. Das jedermanns Sohn und Tochter involviert waren.
Die Sklavenjahre, die Gesetze, die Proteste, die Apartheid, Malcolm X, das Kennedy Attentat, der Vietnam Krieg.
Alles verpackt in nur einem Leben.
Wieviel können wir aushalten?
Der Film erinnert ein wenig an Forest Gump, der auch als aussergewöhnlicher Mann sein Leben lebt und die Weltgeschichte beobachtet und kommentiert.
Der Butler wurde von Lee Daniels gedreht und von den Weinstein Brüdern finanziert. Also Hollywood, soll das bedeuten: Liebe Amerikaner, obwohl die Geschichte manchmal schwer zu verstehen ist, habt Vertrauen. Der Butler endet damit, dass er den ersten farbigen Amerikaner als Präsidenten begrüßt.
Die Schauspieler hat man alle schon einmal irgendwo gesehen. Und sogar Lenny Kravitz spielt ganz gut. Ich dachte auch die einzelnen Szenen wären viel zu realitätsnah und damit zu brutal, aber dem war nicht so. Ich habe ein, zwei mehrere Tränen verdrückt aber auch nur vielleicht weil ich nun mal gerade nah am Wasser gebaut bin.
Viel Spaß dabei
J
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