Freitag, 20. Dezember 2013

DON JON

Ein super Film. Ein Film, der genau hält was er verspricht.
Ich hab den Trailer gesehen und war überrascht, das Joseph-Gordon sich mit diesem Thema beschäftigt. Es geht um Pornosucht. Aber der Film ist nicht einfach nur ein Film über einen Jungen, der an Pornosucht leidet sondern der Film ist viel komplexer, überraschender und liebevoller als gedacht. Das Filmplakat lässt tief blicken, aber das versteht man erst, wenn man den Film gesehen hat. Der Junge lebt in New Jersey, er besucht regelmäßig mit seinen Eltern die Kirche, katholisch korrekt geht er auch zur Beichte. Seine Beichten verraten wie oft er masturbiert und Sex hat.
Der Film ist alles sexy, witzig, neu und offen. Kürzere Adjektive sind mir nicht eingefallen.
Wir lieben und feiern ja “500 days of summer“ immer noch. Da hatte ja auch Joseph-Gordon schon mit produziert. Aber dass er mich mit seinem neuen eigenen (written and directed by) Film so begeistern würde, das hätte ich einfach nicht gedacht.
Wenn ich heute Mittag nicht Todeslangeweile gehabt hätte, dann hätte ich mir diesen Film auch gar nicht erst angesehen.
Der Vater von Don Jon wird gespielt von dem Vater von “Wer ist hier der Boss?“ Mit ihm und Scarlett Johansson liegt der Film ganz oben in der Reihe 1001 Film, den man gesehen haben muss.
Genialer Cast, irre Story, toller Schnitt und gute Musik, dieser Film ist eine Hommage an das einfache Volk und von mir viel lieber gesehen als der neue von Woody Allen.
Mit aufschäumender Euphorie hab ich meinen Freunden von diesem Film erzählt und immer wieder beim erzählen ist mir aufgefallen, wie sehr ich diesen Film schätze.


Das nächste Mal geht es um: Der Hobbit 2

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